Als Finsternisse meinen Geist umfingen
und ich erkannt, dass ich mir mehr entriss
als Leben in mir war, kam schwarz-durchdringend
der Schatten meiner tiefsten Finsternis
Die Grauen nahmen mir all meine Stärke
Und meines Lebens Stürme wurden lau
Ich war zu nah der wintermüden Birke
und viel zu nah dem tristem Himmelgrau
Da tanzte sie; in schmutzbefallenen Straßen
umspielte sie die Gischt des Straßenlichts.
In Wirbeln flogen Zeitungen und trafen
den nackten Leib der Wahnsinnigen nicht,
als wär sie nicht ein Teil dieser Straßen
und Gott wär nur ein Werkzeug ihrer Lust.
Dann kam sie auf mich zu, um mich zu strafen
und presste sich an meine müde Brust
und sprach, dass alle Sorgen nie verschwinden
und alles Leid im Herzen weiterlebt
Und wir uns an die Ewigkeit verschwenden
weil nichts besteht, was ewig seelig strebt
dann kamen ihre Lippen meinen nah
und in mir war ein Kampf der zweifelnd rief
bis ich die Antwort ihrer Augen sah
und sprach das Zauberwort im Konjunktiv:
Und könnt ich auch im Augenblick nur sagen,
verweile doch, mein Kind, du bist so schön
und könnt ich auch mein Leid durch dich vertagen
die Welt wär mir doch schrecklich unversöhnt
Und könnt ich doch im Augenblick ertragen,
dass alles Leid in dir, mein Kind vergeht.
Mir bliebe doch die Mahr aus tausend Fragen,
was mir in diesem Fluß aus Lust besteht
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